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Hallo,
ich bin Paulchen, der kleine Peruaner mit der Powermähne... Der 25. August war eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag. Aber es sollte
alles anders kommen, denn gegen 17.00 Uhr war ich plötzlich in Hamburg.
Ich hatte dort den Auftrag, eine Meerschweinchendame namens Lilly zu
trösten. Ihr Mann war kurz zuvor an einem ganz bösen Tumor gestorben. |
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Paulchen mit Pokal
(2. Platz bei einer Ausstellung)
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Aber Lilly war nicht nur traurig, nein, sie war auch ganz schön zickig. Und
mit den Zähnen klappern konnte sie - aber das kann ich auch... und zwar
viel lauter. OK. Wir waren sehr wild - Ich glaube, unsere neue
Futtermeisterin stand nahe dem Nervenzusammenbruch als Lilly eine Locke
von mir quer im Maul hatte... aber wir haben uns wahrsten Sinne des
Wortes "zusammen gerauft". |
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ich bin dann mal weg
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Die ersten zwei Tage waren schon ganz schön anstrengend. Aber Lilly ist
schon eine Nette, nur ab und zu muss sie mal wissen, wer der Herr im
Hause ist. ;-) |
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gemeinsame Mahlzeit
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Inzwischen haben wir ein neues Eigentumshaus und Lilly kümmert sich um
den Garten. Natürlich helfe ich ihr und beseitige die Heu- und
Strohberge ganz schnell. Und wenn ein Sonnenstrahl in unsere Anlage
fällt, legen wir uns hin und schlürfen ganz gediegen einen
Heuhalm-Cocktail. |
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Alles in allem bin ich froh hier zu sein, obwohl die Männer-WG mit Mäxchen
auch echt cool war. Hoffentlich bekommt er auch ein gutes Zuhause...
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jetzt bin ich müde
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An dieser Stelle drücke ich allen Schweinen die Pfote, dass sie eine geeignete
Stelle finden. Denkt immer dran: Auch gewöhnliche Tage können ganz
anders enden. In diesem Sinne, es grüßt Euch Paulchen
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NEUE NACHRICHTEN VON PAULCHEN
(13.12.07): |
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Hallo Frau Kirsch,
nun wollte ich mich doch noch mal schnell melden...
inzwischen fühle ich mich in Hamburg und in meinem neuen Zuhause rundum
wohl. Meine Lebensgefährtin Lilly ist ein echtes Goldstück. Sie ist viel
ruhiger geworden. Sie erschreckt sich kaum noch - und wenn doch,
versucht sie unter mein langes Fell zu krabbeln.
Geht es allerdings um das Essen, ist sie immer die Erste. Ich halte mich
vornehm zurück. Aber unsere Verpflegung ist so reichlich, dass wir uns
nicht um den letzten Bissen streiten müssen. Ab und zu komme ich mir vor
wie ein Essenstester: Manches Gemüse, z.B. Sellerie, schmeckt einfach
furchtbar. Eine Beleidigung für meinen Gaumen. Lilly ist da ja anders,
die frisst alles.
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Lilly und ihr Freund Paulchen
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Beschützer Paulchen |
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Lilly ist eh anders: Sie muss ja auch nicht ständig zum Haare schneiden.
Das ist eine langweilige Angelegenheit, bei der ich immer still sitzen
bleiben muss. Dabei gibt es ja soviel beim Friseur zu entdecken. Wenn
mir das alles zu lange dauert, geh ich einfach. Gut, die Prozedur dauert
dann im Allgemeinen noch länger, aber mit ganz großem Glück lässt man
mich vielleicht irgendwann einfach in Ruhe.... ;-)
Ach und wie schön das ist dann wieder zu hause zu sein. Dann muss ich
Lilly erzählen, was ich alles erlebt habe und vor allem, welche
Ablenkungsmanöver im Moment angesagt sind. Ich bin da schon kreativ.
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die Haare müssen ab
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wieder Zuhause |
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Dieses Jahr bekommen wir ein ganz tolles Weihnachtsgeschenk. Wir fahren
alle zusammen in den Urlaub an die Nordsee. Wir haben Vollpension inkl.
Vor-Ort-Betreuung gebucht. Da werden wir schön die Beinchen baumeln
lassen.
Damit es den anderen Notschweinen an Weihnachten auch so richtig gut
geht, haben wir eine kleine Weihnachtsspende überwiesen.
Wir wünschen Ihnen, liebe Frau Kirsch, sowie den Notschweinen schöne
Weihnachten und vor allem ein gutes, neues Jahr.
Lilly und Paulchen
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zwei die sich mögen
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